François-Kettner: Reformen in der Pflege sind ein dunkles Kapitel

Hedwig François-Kettner Wissenschaftliche Leiterin Deutscher Pflegekongress

Hedwig François-Kettner
Wissenschaftliche Leiterin, Deutscher Pflegekongress

Hedwig François-Kettner, wissenschaftliche Leiterin des Deutschen Pflegekongresses, im Interview mit HCM.

Die wissenschaftliche Leiterin der Deutschen Pflegekongresses und ehemalige Pflegedirektorin der Berliner Charité, Hedwig François-Kettner, hat Interessenvertreter aus der Gesundheitswirtschaft und Gesundheitspolitiker im Hinblick auf die politische Debatte um die Reform der Pflegeberufe scharf kritisiert. Dies sei „ein ganz dunkles Kapitel der letzten Monate“, so François-Kettner im Interview mit dem Magazin Health&Care Management. Weiterlesen

Die Gretchenfrage: Hilft bessere Bezahlung gegen den Pflegemangel?

Der E-Mail-Newsletter vom 5. April zu der Kongressveranstaltung „Die Gretchenfrage: Gerechte Bezahlung in der Pflege“ am Donnerstag, 22. Juni 2017 von 09:00 – 10:30 Uhr hat eine besonders spannende Reaktion ausgelöst und wir möchten diese mit Ihnen teilen.

Hanfried Wiegel-Herlan, Geschäftsführer der Sozialstation Zehlendorf, verweist auf seinen Leserbrief im Berliner Tagesspiegel: „Pflegebedürftige haben keine Lobby“ vom 12.03.2017. Der Artikel auf den er sich bezieht, finden Sie hier.

Diskutieren Sie ebenfalls mit – hier auf dem Hauptstadtkongress-Blog und auf dem Kongress!

20 Jahre Hauptstadtkongress – und alle sind dabei

Dr. Ingrid Völker

Dr. Ingrid Völker, Kongressleitung, WISO S. E. Consulting GmbH

1998 fand der erste Hauptstadtkongress Medizin und Gesundheit statt – in diesem Jahr ist Jubiläum.

Der Hauptstadtkongress feiert in diesem Jahr seinen zwanzigsten Geburtstag. Die Veranstaltung hat sich binnen zweier Jahrzehnte enorm verändert – beispielsweise durch eine Verzehnfachung der Besucherzahlen auf jetzt über 8.000 Teilnehmer. Aber konzeptionell sind wir uns über zwanzig Jahre treu geblieben und haben den Markenkern erhalten. Unter dem Dach des Hauptstadtforums Gesundheitspolitik finden drei Fachkongresse statt, hier treffen sich alle Berufsgruppen – auf Augenhöhe übrigens! Im Mittelpunkt standen von Anfang an Gesundheitspolitik und fachliche Fortbildung. Dieser Ansatz war so erfolgreich, dass nach dem Managementkongress für Krankenhäuser und dem Deutschen Ärzteforum schon im Jahr 2000 der Pflegekongress etabliert wurde. Weitere Berufsgruppen kamen dann mit ihren eigenen Programmteilen dazu, so etwa die Physiotherapeuten, die Fachärzte, die Apotheker und die Laborberufe. Weiterlesen

Die Zukunft der Gesundheit war in Berlin

Dr. Ingrid Völker

Dr. Ingrid Völker, Kongressleitung, WISO S. E. Consulting GmbH

Nach drei Tagen ist am vergangenen Freitag der Hauptstadtkongress Medizin und Gesundheit zu Ende gegangen. Die jährliche Leitveranstaltung der Gesundheitsbranche, die bereits zum neunzehnten Mal stattfand, lockte deutlich mehr als 8.000 Teilnehmer in den Berliner CityCube. In rund 200 Einzelveranstaltungen diskutierten Spitzenpolitiker, Wissenschaftler und Vertreter aller Berufsgruppen der Gesundheitswirtschaft die Zukunft des Gesundheitswesens. Weiterlesen

Werden junge Ärztinnen und Ärzte gut genug gegen Stress geschützt?

Prof. Dr. Albert Nienhaus

Prof. Dr. Albert Nienhaus, Forschungsbeauftragter der Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege

Ein Beitrag von Prof. Dr. Albert Nienhaus, Forschungsbeauftragter der Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege (BGW) und Professor am Universitätsklinikum Hamburg Eppendorf (UKE).

Die Generation Y, also die Angehörigen der Jahrgänge 1980 bis etwa 1999, ist längst in den Kliniken und ärztlichen Praxen angekommen. Auch sie sind durch Stress bereits hoch belastet und zeigen entsprechende Beanspruchungsreaktionen. Der Schutz vor den negativen Folgen von Stress ist vor allem eine Aufgabe der Führungsebene – sie muss ihre Rolle nur annehmen. Weiterlesen

Gestaltung gemeinsamer fachärztlicher Versorgung

Dr. Dirk Heinrich

Dr. Dirk Heinrich, Vorstandsvorsitzender des Spitzenverband Fachärzte Deutschlands e.V.

Ein Beitrag von Dr. Dirk Heinrich, Vorstandsvorsitzender des Spitzenverband Fachärzte Deutschlands e.V. (SpiFa).

Eine sich verändernde alternde Gesellschaft verlangt Flexibilität in der Wahl der Versorgungsmodelle. Der Spitzenverband Fachärzte Deutschlands e.V. (SpiFa) ist davon überzeugt, dass nur durch die Zusammenarbeit fachärztlicher Expertise unabhängig von jeweils limitierenden Sektoren eine medizinische Weiterentwicklung des Versorgungssystems gestaltet werden kann. Hemmnisse müssen erkannt und benannt werden. Sektorenübergreifende Versorgungsmodelle zeigen, wie moderne Versorgung, die sich am Patientenwohl orientiert, auch mit ökonomischen Vorteilen für Fachärzte in Klinik und Praxis und Kostenträger funktionieren kann. Weiterlesen

Reform der Pflegeausbildung notwendig, aber nicht so!

Bernd Tews

Bernd Tews, bpa Geschäftsführer

Ein Beitrag von Bernd Tews, Geschäftsführer des bpa – Bundesverbandes privater Anbieter sozialer Dienste e.V..

Das Pflegeberufereformgesetz hat zum Ziel, die qualitative Pflegeversorgung sicherzustellen. Der bpa hält zur nachhaltigen Sicherung der Fachkräftebasis eine Reform der Pflegeausbildung für richtig. Um die Pflegeberufe zukunftsgerecht weiterzuentwickeln und attraktiver zu gestalten, ist der vorliegende Gesetzentwurf allerdings nicht geeignet. Weiterlesen

„Gut gemeint“ ist nicht „gut machbar“ – Innovationen zwischen Recht und Realität

Ein Beitrag von Bettina am Orde, Erste Direktorin Deutsche Rentenversicherung Knappschaft-Bahn-See / Geschäftsführerin Knappschaft.

Bettina am Orde

Bettina am Orde, Erste Direktorin Deutsche Rentenversicherung Knappschaft-Bahn-See

Das Gesundheitswesen in Deutschland braucht innovative Lösungen, um dem schnellen Wandel der Lebensrealität, auch in der Gesundheitsversorgung, zu begegnen. Das ist nicht erst seit Einführung des Innovationsfonds bekannt. Nur durch die Realisierung neuer Ansätze kann es gelingen, die Versorgungsstrukturen nachhaltig zukunftsfest zu machen, auch vor dem Hintergrund des demografischen Wandels, der nicht nur Patientinnen, Patienten und Versicherte betrifft, sondern auch Leistungsanbieter und alle anderen Akteure des Gesundheitswesens. Weiterlesen