Marktbereinigung ist kein Unglück

„Warum nicht ruhig mal ein Konkurs?“

Die vorgehaltene Hand war gestern. Inzwischen zwitschert es von allen Dächern: Es gibt zu viele Krankenhäuser in Deutschland. Wenn eine Gießkanne, in der Jahr für Jahr weniger Wasser ist, immer die gleiche Zahl Blumen bewässern soll, kann das nicht klappen. Irgendwann vertrocknen alle Pflanzen. Da hilft nur gezieltes Bewässern. Das ist bei Kliniken auch nicht anders.

Heinz Lohmann

Prof. Heinz Lohmann Wissenschaftlicher Leiter Krankenhaus Klinik Rehabilitation

Die Produktivität in deutschen Krankenhäusern ist in den vergangenen Jahren deutlich gestiegen. In der Folge können in den gleichen Kapazitäten immer mehr Patienten behandelt werden. Darin liegt die große Chance, überflüssige Angebote vom Markt zu nehmen. Nur, wer soll das tun? Solange sich keine Landräte freiwillig melden und „ihre“ Krankenhäuser zur Streichung vorschlagen, wird es schwierig. Die Krankenhausplanung der Länder hat längst die Segel gestrichen. Gesundheitsminister zu sein, ist ohnehin nicht Vergnügungssteuer pflichtig. Was nun?

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Der Hauptstadtkongress-Blog

Das bedeutendste Treffen der deutschen Gesundheitsbranche hat nun auch seinen virtuellen Raum. Die Bedeutung des Hauptstadtkongresses Medizin und Gesundheit erwuchs schon immer aus Meinungsaustausch und Diskurs – dies soll von nun an auch durch lebendige Kommunikation in den sozialen Medien verstärkt werden.

Alle Akteure der Gesundheitswirtschaft sind eingeladen, sich im neuen Blog des Hauptstadtkongresses zu äußern und mitzudiskutieren. Es ist die Vielfalt der Facetten und Meinungen, die diese Branche so einzigartig macht – Ihr Beitrag dazu ist herzlich willkommen!