Chronifizierung von Krebs? Neue Herausforderungen für Politik und Versorgung

Anja Moeller, Leiterin Hauptstadtbüro bei AbbVie Deutschland

Anja Moeller, Leiterin Hauptstadtbüro bei AbbVie Deutschland

Ein Beitrag von Anja Moeller, Leiterin Hauptstadtbüro bei AbbVie Deutschland.

Über 40 Prozent der Frauen und etwa jeder zweite Mann in Deutschland erkranken im Laufe ihres Lebens an Krebs. Nach den Herz-Kreislauf-Erkrankungen ist Krebs die zweithäufigste Todesursache. Dank des Fortschritts in der medizinischen Forschung kann sich Krebs heute in vielen Fällen von einer akut lebensbedrohlichen zu einer chronischen Erkrankung wandeln. Diagnosen und Therapien werden immer zielgerichteter, so dass immer mehr Menschen individualisiert behandelt werden und länger mit einer Krebserkrankung leben können.

Diese Fortschritte innerhalb der Wissenschaft stellen das Gesundheitssystem vor neue Herausforderungen. Dazu gehören beispielsweise:

•    Nutzenbewertung von Arzneimitteln
In der Nutzenbewertung von Arzneimitteln müssen Studienendpunkte angepasst werden. Der bisherige Standard „Gesamtüberleben“ (Overall Survival) prüft, wie lange ein Patient mit einer Krebstherapie überlebt. Wenn Patienten länger leben, dann ist es jedoch wahrscheinlich, dass sie im Laufe der Zeit verschiedene Therapien erhalten. Rückschlüsse auf das Gesamtüberleben für eine einzelne Therapie sind somit nur begrenzt möglich.

•    Therapien und Behandlung von Krebspatienten
Patienten leben länger mit Krebs. Aus diesem Grund rücken die Lebensqualität und damit auch das Nebenwirkungsprofil von Medikamenten stärker in den Fokus der Behandlung.

Healthcare Monitor gibt Aufschluss über Meinung der Bevölkerung
Umfrageergebnisse des AbbVie Healthcare Monitor, einer monatlichen repräsentativen Befragung der deutschen Bevölkerung, geben Aufschluss über die Meinung der deutschen Bevölkerung zur Entwicklung der Krebstherapie. In Zusammenarbeit mit dem renommierten Marktforschungsinstitut TNS EMNID erhebt das forschende BioPharma-Unternehmen AbbVie Deutschland regelmäßig die Meinung der Deutschen zu Gesundheits- und Versorgungsthemen.

Die Umfrageergebnisse zeigen: Bei der Entwicklung der Krebstherapie haben die Deutschen großes Vertrauen in den medizinischen Fortschritt. 73 Prozent der über 1.000 Befragten erwarten in den kommenden zehn Jahren ein verbessertes Angebot und eine höhere Wirksamkeit von Medikamenten und Therapien gegen Krebs. Auch die Erwartungen an die Politik sind hoch, insbesondere bei Betroffenen. 92 Prozent der Befragten, die direkt oder indirekt von Krebs betroffen sind, wünschen sich die Förderung von Medikamenten, die sehr spezifisch gegen Krankheiten wirken und weniger Nebenwirkungen haben. 86 Prozent erhoffen sich, dass neue Therapieansätze schneller für Patienten verfügbar gemacht werden. Weitere Umfrageergebnisse und Informationen zur Umfrage finden Sie unter www.healthcaremonitor.berlin.

Healthcare Monitor „live“ beim Hauptstadtkongress 2017
Die aktuellen Ergebnisse des AbbVie Healthcare Monitors bilden die Basis für eine besondere Aktion beim Hauptstadtkongress  2017: Vor dem Eingang zum CityCube wird das Thema „Chronifizierung von Krebs“ aus einem ungewöhnlichen Blickwinkel dargestellt.

Veranstaltungsempfehlung
Am 21. Juni diskutiert eine hochkarätiger Runde ab 11:30 Uhr das Thema „Chronifizierung von Krebs –  Neue Herausforderung für Politik und Versorgung“.

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