Das neue Präventionsgesetz aus Sicht der Rentenversicherung – muss die Praxis neu gedacht werden?

Ein Beitrag von Gundula Roßbach, Direktorin der Deutschen Rentenversicherung Bund.

Gundula Roßbach

Gundula Roßbach, Direktorin der Deutschen Rentenversicherung Bund (Foto:L.Chaperon/DRVBund)

Die Deutsche Rentenversicherung Bund positioniert sich beim Thema Prävention. Auf dem Hauptstadtkongress stellt sie ihre Präventionsstrategie vor. Diskutieren Sie hier im Blog.

Warum engagiert sich die Rentenversicherung im Bereich der Prävention?
Die Deutsche Rentenversicherung Bund verfolgt mit arbeitsplatzbezogenen Präventionsleistungen das Ziel, die Beschäftigungsfähigkeit ihrer Versicherten zu erhalten. Eine bereits absehbare Beeinträchtigung der Erwerbsfähigkeit soll frühzeitig abgewendet werden.

  • Wann ist der beste Zeitpunkt für eine Präventionsleistung?
  • Welche spezifischen Präventionsangebote gibt es bei der Rentenversicherung?

In welcher Form findet eine Präventionsleistung der Rentenversicherung statt?
Die Präventionsleistungen der Rentenversicherung werden in Gruppenform angeboten. Im Fokus stehen Personen mit besonderen Gesundheitsgefährdungen am Arbeitsplatz.

  • Wie kommt der Betroffene zu der für ihn geeigneten Leistung?
  • Nach welchen Kriterien setzen sich die Präventions-Gruppen zusammen?

Welche Rolle spielen die Betriebe und Unternehmen? Was leistet der Firmenservice der Deutschen Rentenversicherung dabei?
Prävention der Rentenversicherung findet in enger Abstimmung mit den Betrieben und Unternehmen statt. Eine wichtige Rolle bei der Initiierung von Präventionsleistungen kommt dabei den Betriebs- und Werksärzten zu, die die Mitarbeiter und deren Arbeitsplätze kennen. Der seit März dieses Jahres bundesweit angebotene Firmenservice unterstützt die Betriebe und Unternehmen bei der Initiierung und Durchführung von Präventionsleistungen und kann z. B. Kontakte zu von der Rentenversicherung zugelassenen Präventionseinrichtungen vermitteln.

  • Wie kann der neu erlernte Lebensstil dauerhaft in den (beruflichen) Alltag integriert werden?
  • Welche konkrete Hilfestellungen kann der Firmenservice sonst noch leisten?

Wie denken Sie über das Thema „Prävention der gesetzlichen Rentenversicherung“? Kommen Sie mit uns ins Gespräch.

Auf dem Hauptstadtkongress 2015 („Tag der Versicherungen“, 11. Juni 2015, 14:30 bis 16:00 Uhr), stellt die Deutsche Rentenversicherung Bund ihre Präventionsstrategie vor. Mit auf dem Podium sind Vertreter der betrieblichen Gesundheitsförderung.

Ein Gedanke zu „Das neue Präventionsgesetz aus Sicht der Rentenversicherung – muss die Praxis neu gedacht werden?“

  1. Pflegepersonal und pflegende Angeheoerige muessen mehr Praevention erfahren. Der Pflegeberuf ist zum Knochenjob geworden.Als MH Kinaesthetics Trainerin beobachte ich schon in den Kranken – und Altenpflegeschulen , dass Auszubildende aus der Praxis Ruecken-,Schulter und Hueftschmerzen mitbringen . Die meisten in diesem Beruf haben nicht mehr die Kraft und Zeit Kurse zu besuchen.Meine Erfahrung zeigt,dass nach meinem Kurs der vier Tage dauert, die Menschen motivierter mit neuem Werkzeug in die Praxis gehen und ,dass es noch an Praxisbegleitung braucht um die Sicherheit im Tun zu gewinnen die dann zur Erfolgserlebnissen bei den Mitarbeitern fuehrt. Teilnehmer und meine Person nach 18 Jahren Berufserfahrung in der Altenpflege sind uns einig ,dass wir bestimmte Programme brauchen in Form von Kur oder Reha die nicht nur einmal oder alle paar Jahre stattfinden und mit aufwaendigen Antraegen verbunden sind. Zusaetzlich zum Urlaub sollte eine extra Reha- oder Kurzeit stattfinden, zweimal pro Halbjahr , dass der Versicherte weg von der Arbeit und Privatem aktiv und bewusst was fuer sich tun kann min.eine Woche. Natuerlich soll der Sport und die gesunde Ernaehrung mit in den Alltag einfliessen…da braucht es mehr an Aufklaerung in den Organisationen…
    Mit freundlichen Gruessen
    Alice Peters
    Pflegefachkraft
    MH Kinaestheticstrainerin
    Pflegeberatung

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