Mehr Sicherheit in der Arzneimitteltherapie

Ein Beitrag von Dr. Georg Greve, Erster Direktor, Deutsche Rentenversicherung Knappschaft-Bahn-See zum
Hauptstadtforum Gesundheitspolitik beim Hauptstadtkongress Medizin und Gesundheit 2014.

Mangelnder Informationsfluss in der Patientenversorgung kann fatale Folgen haben! Insbesondere bei der stationären Aufnahme kommt es aufgrund fehlender Informationen zur ambulanten Arzneimitteltherapie und zu Vorerkrankungen des Patienten immer wieder zu vermeidbaren Risiken. Mehr als 25 Prozent aller Medikationsfehler im Krankenhaus gehen auf Fehler in der Medikationsanamnese zurück. Viele Patienten können nur unvollständige Angaben zu ihren Erkrankungen machen.

Um Krankenhäusern alle relevanten Daten eines Versicherten zum Aufnahmezeitpunkt zur Verfügung zu stellen, gibt es einen Service: die elektronischen Behandlungsinformation, kurz eBI.

Wie funktioniert eBI? Wenn der Versicherte sein Einverständnis erklärt hat, stellt die Versicherung dem Krankenhaus bei Aufnahme des Versicherten relevante Daten über einen gesicherten Kommunikationskanal zur Verfügung. Dies sind z. B. Informationen zu allen ambulant behandelnden Ärzten, verordneten Arzneimitteln, bekannten Vorerkrankungen des Versicherten und Daten früherer Krankenhausaufenthalte. Gleichzeitig prüft eBI die Arzneimitteltherapie auf mögliche Wechselwirkungen und potenziell vermeidbare Risiken.

Diskutieren Sie mit uns am Donnerstag, den 26. Juni im Hauptstadtforum die Herausforderung einer sicheren Arzneimitteltherapie für eine älter und kränker werdende Gesellschaft und besuchen Sie uns am Stand der Knappschaft.

Ihr Dr. Georg Greve

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