Schlagwort-Archiv: Patientensicherheit

Das Pflegeberufegesetz und die historische Chance

Hedwig François-Kettner Wissenschaftliche Leiterin Deutscher Pflegekongress

Hedwig François-Kettner
Wissenschaftliche Leiterin, Deutscher Pflegekongress

Ein Beitrag von Hedwig François-Kettner, wissenschaftliche Leiterin des Deutschen Pflegekongresses.

Mit der generalisierten Pflegeausbildung wird endlich der Grundstein für die moderne Pflege in Deutschland gelegt! Wie in nahezu allen Staaten auf der Welt ist die gemeinsame Ausbildung die Plattform und der gemeinsame Nenner für die spätere Spezialisierung der Pflegenden. Dieses wird maßgeblich zur Professionalisierung des Berufsstandes, aber auch und vor allem zu einer besseren Patientensicherheit beitragen. Weiterlesen

Der Patient steht im Mittelpunkt – aber auch seine Sicherheit?

Andreas Schlüter

Andreas Schlüter, Geschäftsführer, Knappschafts Kliniken

Ein Beitrag von Andreas Schlüter, Geschäftsführer der Klinikum Westfalen GmbH und der Klinikum Vest GmbH.

Krankenhäuser, niedergelassene Hausärzte, niedergelassene Fachärzte, Reha-Kliniken, Physiotherapiepraxen – alle kümmern sich um den Patienten, untersuchen ihn, erheben Daten, verordnen Medikamente und Therapien. Aber kaum jemand kommuniziert zum Wohle des Patienten miteinander geschweige denn, erarbeitet gemeinsame Therapiekonzepte mit Zugriff auf gemeinsame Daten. Weiterlesen

E-Health-Gesetz: Fortschritt oder vertane Chance?

Ein Beitrag von Rainer Herzog zum eHealth Summit Germany beim Hauptstadtkongress 2015.

Rainer Herzog

Rainer Herzog, General Manager, HIMSS Europe GmbH

Sobald der Entwurf eines neuen Gesetzes veröffentlicht wird, melden sich Interessengruppen zu Wort. Häufig kritisch. Dies ist gewohnte demokratische Praxis. Kein Gesetz kann alle – oft widerstreitende – Wünsche erfüllen.

Doch der Referentenentwurf zum lange ersehnten E-Health-Gesetz enttäuscht über diesen kritischen Reflex hinaus – und scheitert in der vorliegenden Form am Grundsätzlichen: Einen einheitlichen Rahmen und eine tragfähigen Strategie für den Medizinstandort Deutschland zu entwickeln. Weiterlesen

Kann ein IT-basiertes AMTS – Systeme die Patientensicherheit im Krankenhaus erhöhen?

Ein Beitrag von Jürgen Bieberstein, Director Access Hospital, Pfizer Deutschland GmbH, Berlin.

Jürgen Bieberstein

Jürgen Bieberstein
Director Access Hospital der Pfizer Deutschland GmbH, Berlin

Fehler bei der Arzneimitteltherapie sind nach Infektionsgefahren für Patienten im Krankenhaus das größte Risiko. Dabei hat die Arzneimitteltherapie eine hohe Relevanz, da fast jeder Patient im Krankenhaus innerhalb seiner Therapie Medikamente erhält. Etwa 35% aller patientenschädigenden Ereignisse im Krankenhaus sind Fehler bei der Arzneimitteltherapie.

Hinzu kommt, dass in den Industriestaaten, laut WHO, bis zu 10% aller Krankenhausaufnahmen auf unerwünschte Arzneimittelnebenwirkungen zurück zu führen sind. Das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) schätzt, dass rund 300.000 Krankenhausaufenthalte pro Jahr durch Wechselwirkungen von Arzneimitteln bedingt sind.

Es stellt sich die Frage, wie diese Fehler vermieden bzw. reduziert werden können. Weiterlesen

Fast die Hälfte der unerwünschten Arzneimittelereignisse sind vermeidbar. Wie kann die Patientensicherheit im Krankenhaus erhöht werden?

Ein Beitrag von Jürgen Bieberstein, Director Access Hospital, Pfizer Deutschland GmbH, Berlin

Fehler bei der Arzneimitteltherapie sind nach Infektionsgefahren für Patienten im Krankenhaus das größte Risiko. Dabei hat die Arzneimitteltherapie eine hohe Relevanz, da fast jeder Patient im Krankenhaus innerhalb seiner Therapie Medikamente erhält. Etwa 35% aller patientenschädigenden Ereignisse im Krankenhaus sind Fehler bei der Arzneimitteltherapie. Es stellt sich die Frage, wie  diese Fehler vermieden bzw. reduziert  werden können. Weiterlesen

Ist bestmögliche Patientenversorgung im Krankenhaus mit innovativen Medizinprodukten bezahlbar?

Ein Beitrag von Anton J. Schmidt, Vorstandsvorsitzender P.E.G. eG München und Vorstandsvorsitzender BVBG e. V. Köln

Diese Frage ist eindeutig mit „Ja“ zu beantworten. Voraussetzung dafür ist es aber, dass eine ganzheitliche Kostenbetrachtung des Beschaffungs- und auch des Behandlungsprozesses vorgenommen wird. Die singuläre Preisbetrachtung von Medizinprodukten gibt nur ausschnitthaft wieder, ob ein Diagnose- oder Therapieverfahren wirtschaftlich, also mindestens im Rahmen der Kostenerstattung des DRG-Systems, erbracht wird. Weiterlesen