Schlagwort-Archiv: War for Talent

Werden junge Ärztinnen und Ärzte gut genug gegen Stress geschützt?

Prof. Dr. Albert Nienhaus

Prof. Dr. Albert Nienhaus, Forschungsbeauftragter der Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege

Ein Beitrag von Prof. Dr. Albert Nienhaus, Forschungsbeauftragter der Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege (BGW) und Professor am Universitätsklinikum Hamburg Eppendorf (UKE).

Die Generation Y, also die Angehörigen der Jahrgänge 1980 bis etwa 1999, ist längst in den Kliniken und ärztlichen Praxen angekommen. Auch sie sind durch Stress bereits hoch belastet und zeigen entsprechende Beanspruchungsreaktionen. Der Schutz vor den negativen Folgen von Stress ist vor allem eine Aufgabe der Führungsebene – sie muss ihre Rolle nur annehmen. Weiterlesen

Erwartungen von und an das Personal der Zukunft

Ein Beitrag von Prof. Dr. med. Achim Jockwig, Vizepräsident und Dekan des Fachbereichs Gesundheit der Hochschule Fresenius.

Prof. Dr. Achim Jockwig

Prof. Dr. med. Achim Jockwig, Vizepräsident und Dekan des Fachbereichs Gesundheit, Hochschule Fresenius

Das Humankapital stellt im Gesundheitswesen eine fundamentale Säule dar. Aus ausführender bzw. dienstleistender und finanzieller Sicht ist es daher in Zeiten der Reformen und des notwendigen Wandels sinnvoll, sich mit diesem Fundament der medizinisch-pflegerischen Leistungserbringung zu beschäftigen. Weiterlesen

War for Talents

Der quantitative Ärztemangel ist virtuell – der qualitative Ärztemangel ist real

Prof. Dr. Axel Ekkernkamp

Prof. Dr. Axel Ekkernkamp
Wissenschaftlicher Leiter Deutsches Ärzteforum

Porsche, Mercedes, BMW – nicht nur der Automobilsektor, gleich der gesamte Maschinenbau klagt allerorten seit Jahren über einen Mangel an gut ausgebildeten Ingenieuren. Etwas mehr als 5.000 Ingenieure verlassen jährlich Deutschlands Fakultäten. China „wirft“ jedes Jahr weit über 100.000 neue Ingenieure auf den Markt. Deutschlands Automobilmarken sind gleichwohl weiterhin Exportweltmeister  – unter anderem auch deshalb, weil die Ausbildungsqualität der deutschen Ingenieure anerkannt ist und viele  kluge Köpfe  weiterhin von der Automobilbranche angezogen  werden. Anders in den USA: Dort sinkt der Stern der Automobilwirtschaft.  Vor allem, weil  im Land der Pioniere sich im „War for Talents“ die klugen Köpfe für Firmen wie Apple, Google  und Microsoft entscheiden oder gleich selbst ein Start Up im Silicon Valley gründen, wofür Investoren Millarden Dollar zur Verfügung stellen.

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