Was Finanzinvestoren am Gesundheitsmarkt interessiert

Michael Gabler

Michael Gabler, Leiter Firmenkunden der Deutschen Apotheker- und Ärztebank

Ein Beitrag von Michael Gabler, Bereichsleiter Firmenkunden der Deutschen Apotheker- und Ärztebank eG .

Der Gesundheitssektor wächst – und damit auch das Interesse von Anlegern, die in dieser Branche investieren wollen. Wir sehen, dass zunehmend Finanzinvestoren oder auch Family Offices die Möglichkeiten nutzen, die ihnen der Markt bietet.

Die meisten Bereiche des Gesundheitswesens sind derzeit stark fragmentiert. Werden Einzelanbieter und kleine Gruppen gebündelt, lassen sich Synergien erzielen – beispielsweise indem Verwaltungseinheiten zusammengelegt werden. In der Regel soll aber auch die medizinische Qualität der einzelnen Einrichtungen erhöht werden, um so für den Patienten attraktiver zu werden. Langfristige Engagements ermöglichen es den Anlegern dann attraktive und vor allem stabile Renditen zu erzielen.

Hinsichtlich der Erwartungen der jüngeren Heilberufsgeneration, die gerne flexibler und in Teams arbeiten wollen, sind größere Einrichtungen als Arbeitgeber gefragt. Bereits heute sind es also nicht mehr „nur“ Ärzte, Kliniken oder Pflegeeinrichtungen, die im Gesundheitsmarkt aktiv sind. Wir erleben derzeit, wie sich Strukturen verändern und damit auch die Anforderungen an die etablierten Player. Nicht selten können Einrichtungen und die dazugehörigen Arbeitsplätze durch das Eingreifen von Investoren gesichert werden. Damit diese Einrichtungen funktionieren können, ist es auch im Interesse der Anleger, hier gute Arbeitsbedingungen und sinnvolle Strukturen zu schaffen.

Lassen Sie uns gemeinsam diskutieren, wie wir diese Entwicklungen gestalten wollen und können. Unter dem Titel „Gesundheitsanbieter im Visier der Anleger: Kapital entdeckt die Gesundheitswirtschaft“ diskutieren Experten die gegenwärtigen Marktveränderungen. Ich freue mich, wenn Sie sich am Donnerstag, den 7. Juni 2018 von 09:00 Uhr bis 11:30 Uhr an unserem Dialog beteiligen.

Ihr
Michael Gabler

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